La documentazione archeologica
Die Studie der römischen Religion durch die archäologische Dokumentation

Wenn man die Aufmerksamkeit von den verehrten Subjekten zu den Votivobjekten wendet, findet man, dass heutzutage kein wahres heiliges Gebäude in Montegrotto vorhanden ist; dagegen gibt es Zeichen eines vorrömischen
Heiligtums, der zwischen Monte Castello und Colle S. Pietro Montagnon ans Licht gebracht wurde.
Für die römische Zeit, außer sporadischen Votivgegenständen, die gelegentlich auch nahe der Stadt entdeckt wurden und die an Kultformen erinnern, die in der Nähe von auch bescheidenen Quellen gefeiert wurden, soll man aber bedenken, dass ein Lagerplatz von Trinkgefässen in der Nähe des Montirone gefunden wurde. Dieses Lager bezog sich auf einen Handelsplatz ("emporium") wahrscheinlich von einer Kultstätte nicht weit entfernt. Die in
Monteortone ans Licht gebrachte Struktur scheint ein Heiligtum zu sein.
Schließlich ist es zur Zeit nicht möglich zu beweisen, ob die siebzehn als Orakelsprüche von Gottheiten gedeuteten Bronzestatuetten ("sortes") Montegrotto zuzuschreiben sind, die zur Renaissancezeit von Aldo Manunzio veröffentlicht wurden, aber jetzt zum größten Teil zerstreut sind.